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Stand: 15.Juni 2007
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Identifikation: Flussname: Ackersbach
Charakteristik: Kurzer, aber landschaftlich sehr schöner Canyon mit einigen Sprüngen, der aufgrund seiner Abgelegenheit sehr selten begangen wird. Eine Begehung ist aufgrund seiner hohen Wasserführung nur bei sehr geringem Wasserstand zu empfehlen.
Erstbegehung: Erste komplette Begehung vermutlich erst durch Stefan Potyka und Peter Sykora im Juni 1999
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 2, 1c - Seilgebrauch: 2, Wasser: 2, Länge: 1c
Absicherung: ...
Höhe: Einstieg: 770 m, Ausstieg: 710 m, Differenz: 60 m
Zeitaufwand: Zustieg:1´
Route:1h
Rückweg:10´
Gesamt:1h 11´
Ausrüstung:
Seile: 1x40
Neopren: mindestens 4mm Absicherung: Normalhaken und/oder Spitsetzer sind bei dieser Tour sehr zu empfehlen falls nicht gesprungen werden kann.
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Mondesee abfahren, weiter Richtung Bad Ischl über Sankt Gilgen und in Weißenbach (ca. 10 Kilometer vor Bad Ischl) in Richtung Postalm abfahren (Mautstraße 30.- pro Auto und 40.- pro Person). Man folgt der Straße bis zur Abzweigung die zu den Postalmliften führt. 2 km nach dieser Abzweigung gelangt man zu einer Kreuzung bei der eine Forststraße (mit meist offenem Schranken) abzweigt. Hier werden die Autos geparkt und mit den Rädern der Forststraße gefolgt (Achtung, auf Forststraßen herrscht in Österreich Fahrverbot). Nach ca. 4km Talfahrt überquert man den Zinkenbach (ebenfalls schöne Canyontour) und nach weiteren 3km Fahrt gelangt man zur Brücke über den Ackersbach. Hier versteckt man die Räder im Wald.
Zustieg: Auf der rechten Seite der Brücke steigt man in den Ackersbach ab. (1´)
Route / Besonderheiten: Nach einem 3m Sprung in einen Tümpel gelangt man zu einer 7m hohen Abseilstelle, eingerichtet durch einen Spit. Es empfiehlt sich die nächsten 5m ebenfalls abzuseilen, das Seil abzuziehen, und dann zu springen. Eine Rutsche führt in einen großen Tümpel. Es folgt ein 8m Sprung in einen tiefen Kolk. Danach kann von einem weiteren Spit abgeseilt werden, oder man riskiert einen Sprung (Vorsicht! Felsen im Tümpel). Der Canyon wird breiter und es gibt zum Abschluss noch ein paar Schwimmpassagen und einen 5m Sprung. (1h)
Rückweg: Vom letzten Tümpel steigt man über einen schmalen Pfad auf der orographisch rechten Seite durch den Wald zur Forststraße auf. (10´)
Begehungszeit: Von Juli bis September
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Burgbach
Schluchtname: Burggrabenklamm
Charakteristik: Wander- und Abseilcanyon für Exhibitionisten. Der untere Teil der Schlucht wird nämlich ständig von einem Wanderweg begleitet, von dem man an schönen Wochenenden von einer Vielzahl von Touristen beobachtet wird. Dieser eher kurze Canyon eignet sich besonders für Anfänger, aber auch Fortgeschrittene können sich wahlweise im 20m-Wasserfall einer kräftigen Dusche unterziehen. Dies wird meist von den beobachtenden Touristen mit einem Applaus belohnt.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 2, 1b - Seilgebrauch: 2, Wasser: 2, Länge: 1b
Absicherung: xxx
Höhe: Einstieg: 600 m, Ausstieg: 500 m, Differenz: 100 m
Zeitaufwand: Zustieg:20´
Route:1h
Rückweg:3´
Gesamt:1h 23´
Ausrüstung:
Seile: 2x20
Neopren: mindestens 4mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Mondesee abfahren, weiter Richtung Sankt Gilgen und bei der Abzweigung bei Schafling weiter dem See entlang fahren bis man zur Burgbachau am Attersee gelangt. Hier kann bei einem Gasthaus das Auto geparkt werden.
Zustieg: Der Weg zur Burggrabenklamm ist mit Wegweisern gekennzeichnet und nicht zu verfehlen. Man kommt zu einer Abzweigung mit einer Marienstatue und folgt dem rechten Weg aufwärts (auf der orographisch linken Seite) bis zu einer Brücke über den Bach. Auf der orographisch rechten Seite der Brücke kann man auf einem kleinen Pfad zum Bach absteigen. (20´)
Route / Besonderheiten: Zuerst klettert man eine kleine Wehr auf der linken Seite ab und folgt dem Bach der durch einige große Felsblöcke verblockt ist. Drei dieser Verblockungen müssen abgeseilt werden, der Rest wird abgeklettert. Die Schlucht wird etwas enger und nach einem Abseiler von 6m gelangt man zum Highlight dieses Canyons. Ein etwa 20m hoher Wasserfall kann auf zwei Varianten abgeseilt werden. Mit Anfängern ist es anzuraten auf die rechte Seite der Schlucht über ein gespanntes Fixseil zu wechseln und von dort im Trockenen abzuseilen. Wasserfeste Canyonauten seilen direkt durch den Wasserfall ab. Ab diesem Zeitpunkt wird jede Bewegung von Touristen beobachtet. Es folgen ein paar kleine Kletterpassagen und Tümpel. Nach einer kleinen Abseilstelle und zwei netten Rutschen ist man wieder bei der Marienstatue angelangt. (1h)
Rückweg: Man folgt dem Wanderweg wieder zurück zum Auto. (3´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Grabenbach
Synonym: Jabron
Charakteristik: Dieser Canyon ist sicherlich das Highlight im Salzkammergut. Er ist sehr abwechslungsreich, landschaftlich schön gelegen und sowohl von seiner Länge als auch von seiner Wasserführung sehr anspruchsvoll. Daher auch der Name, der von einem Canyon aus den Seealpen (Südfrankreich, dem Mekka des Canyonabenteuers) übernommen wurde. Einige Abschnitte des Canyons werden des öfteren geführt, daher sind die Abseilstellen und auch Ausstiege sehr gut eingerichtet.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 3, 2, 3b - Seilgebrauch: 3, Wasser: 2, Länge: 3b
Absicherung: xxx
Höhe: Einstieg: 750 m, Ausstieg: 550 m, Differenz: 200 m
Zeitaufwand: Zustieg:30´
Route:3h
Rückweg:10´
Gesamt:3h 40´
Ausrüstung:
Seile: 2x50
1x20
Neopren: mindestens 5mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Regau abfahren, bis knapp vor Bad Ischl aber nicht ins Zentrum, sondern auf der Bundesstraße in Richtung Graz, Bad Goisern fahren. Bei der nächsten Abfahrt in Richtung Rettenbachtal abzweigen und den Schildern ins Rettenbachtal folgen. Der Forststraße ca. 3 km lang folgen bis man zu einem Parkplatz vor der Abzweigung der Grabenbachforststraße gelangt.Tip: Der Grabenbach ist auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Rad sehr gut zu erreichen. Mit der Bahn fährt man bis Bad Ischl und vom Bahnhof mit dem Rad in südliche Richtung wo man die Traun über die Eisenbahnbrücke überquert. Dann immer in südöstliche Richtung zum Rettenbachtal, weiter wie oben beschrieben.
Zustieg: Man folgt der Grabenbachforststraße ca. 30 min bis man zu einer Kreuzung mit einer weiteren Forststraße (aus Nordwesten kommend) gelangt. Ca. 150 Meter nach der Kreuzung kann man in den Grabenbach, bei einer Ausweiche mit Holzstößen, absteigen. (30´)
Route / Besonderheiten: Ein 8 Meter Wasserfall und eine kleine Rutsche führen zu einer besonders schönen Abseilstelle in einen Felsdom (10m). Nach der Überquerung einiger Tümpel und Baumstämme gelangt man zu einem 4 Meter hohen Wasserfall der springend überwunden werden kann. Es folgen zwei 13m hohe Wasserfälle bei denen mit hohem Wasserdruck zu rechnen ist. Daher empfiehlt sich der Bau eines Rappel Guidé über beide Kaskaden hinweg für unerfahrene Begeher (eine Kette wurde extra dafür eingerichtet). Es folgt ein 10m Abseiler und ein Tümpel bevor man zum Sprunghighlight dieses Canyons kommt. 14m freier Fall sind für die mutigen angesagt. Die Sparvariante ist ein Abseilen bis zur Felsnase von der aus ebenfalls gesprungen werden kann. Nach einer kleinen Rutsche und Gehpassage erwartet einen schon die nächste Schleuderfahrt. Eine Rutsche von 10m befördert einen in den nächsten Tümpel. Nun wird der Canyon noch etwas enger und es folgen einige Abseilmanöver und Sprünge. Die letzten Tümpel führen einen direkt in den Rettenbach. (3h)
Rückweg: Man folgt dem Rettenbach ca. 100m stromabwärts und steigt dann auf der gegenüberliegenden Seite bis zur Forststraße auf. (10´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Rußbach
Charakteristik: Ein abwechslungsreicher Canyon der seinesgleichen nur schwer zu finden sein wird, und sicherlich zu den großen Highlights im Salzkammergut zählt. Er teilt sich in drei markante Abschnitte. Das erste Drittel ist ein gemütlicher Wandercanyon mit ein paar Abseilstellen. Unvermittelt ändert sich aber der Charakter dramatisch, denn es folgen wilde Abseilpassagen in die immer enger werdende Schlucht. Das letzte Drittel ist wieder eher horizontal aber sehr eng und mit einigen Schwimmpassagen versehen. Insgesamt eine äußerst eindrucksvolle Tour die aber nicht unterschätzt werden sollte. Zum einen dauert die Durchquerung relativ lange und zum anderen darf nur bei niedrigem Wasserstand eingestiegen werden. Im Jahr 1999 hat sich schon eine spektakuläre Hubschrauber-Rettungsaktion abgespielt. Nach dem ersten Drittel gibt es keine Ausstiegsmöglichkeit mehr! Die Absicherung kann bei den hohen Abseilstellen als sehr gut bezeichnet werden, jedoch gibt es ein paar kleine Kletterpassagen die nicht eingerichtet sind.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 3, 2, 3b - Seilgebrauch: 3, Wasser: 2, Länge: 3b
Absicherung: xx
Höhe: Einstieg: 1100 m, Ausstieg: 750 m, Differenz: 350 m
Zeitaufwand: Zustieg:20´
Route:4h
Rückweg:10´
Gesamt:4h 30´
Ausrüstung:
Seile: 2x50
1x20
Neopren: mindestens 5mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Regau abfahren, weiter Richtung Salzburg und in Weißenbach (ca. 10 Kilometer nach Bad Ischl) in Richtung Postalm abfahren (Mautstraße 30.- pro Auto und 40.- pro Person). Nun kann ein Auto in der ersten großen Rechtskehre beim Ausstieg geparkt werden. Mit dem zweiten Auto setzt man die fahrt in Richtung Postalm fort. Am Plateau angelangt kommt man zu einer Abzweigung nach links (Blonde Hütte, Lienbachhof u.s.w. angeschrieben). Man biegt ab und ca. 100m vor der Brücke über den Rußbach kann man auf der linken Seite bei einem großen Haus parken.
Zustieg: Bei dem eben erwähnten Haus beginnt ein Karrenweg auf der linken Seite, dem man bis zu einer Abzweigung mit einem zweiten Karrenweg folgt. Den rechten Weg verfolgt man noch ca. 100m, dann muß der Abstieg in den Rußbach (südl. Richtung) selbst durch den Wald gesucht werden. Leider gibt es hier keinen erkennbaren Weg, aber der Bach ist an sich nicht zu verfehlen. (20´)
Route / Besonderheiten: Im Bachbett angelangt kommt man zum ersten Abseiler über 7m. Dann folgt man über eine lange Strecke dem Bach (Vorsicht extrem glitschig!). Man kommt zu zwei kleinen Tümpeln, wobei der zweite gesprungen werden kann, ansonsten kann links umgangen werden. Es folgt ein kleiner Abseiler und eine schöne Stelle mit zwei großen Tümpeln in die Abgeseilt wird. Ein Abbruch über 20m führt zu einem weiteren Wanderstück. Man gelangt zu einer 18m hohen Abseilstelle wo zuvor über eine kleine Felsstufe abgeklettert wurde. Nach zwei weiteren kleinen Abseilern ist links die letzte Ausstiegsmöglichkeit über Schrofen hinauf zum Karrenweg der zur Postalmstraße führt. Wer den nächsten 4m Sprung absolviert muß ganz hinunter. Jetzt wird der Rußbach so richtig südfranzösisch. Dreimal seilt man über lange Distanzen hinab in die immer enger werdende Tiefe. Die Stände sind ausreichend eingerichtet. Nach drei weiteren kurzen Wasserfällen kommt man zu einem eindrucksvollen Dom mit großem Tümpel und Klemmblock. Einem kleinem Abseiler folgt eine etwas unangenehme Kletterstelle. Nun befindet man sich bei der Einmündung der Route Leadership Express die über die Überhänge der orographisch linken Seite herunterführt. Dem Rußbach folgend gelangt man zu einem C5 Wasserfall der bei wenig Wasser abgeklettert, oder von der rechten Seite von einer Kette abgeseilt werden kann. Bei der folgenden Verblockung ist ein Fixseil eingerichtet, das beim Abstieg behilflich sein kann. Nach einigen Felsblöcken, die alle abgeklettert werden, gelangt man wieder zu einem Fixseil über das 5m abgeseilt wird. Der Canyon klingt mit einigen schönen Schwimmpassagen aus, von denen man noch ca. 20 min bis zu einer Wildbachverbauung benötigt. (4h)
Rückweg: Auf der orographisch rechten Seite des Flußbettes gelangt man durch den Wald zu einer Forststraße der man flußabwärts bis zum geparkten Auto folgt. Ist man nur mit einem Auto unterwegs muß man entweder über den gekennzeichneten Wanderweg zum Auto zurückkehren, oder man Stoppt. (10´)
Begehungszeit: Von Juli bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Zinkenbach
Charakteristik: Den Zinkenbach kann man durchaus als Geheimtip für Abenteuerlustige beschreiben. Die meiste Zeit über ist er sehr eng eingeschnitten, landschaftlich beeindruckend und auch bei geringer Wasserführung sehr aquatisch. Es gibt zwar weder viele, noch hohe Abseilstellen, diese sind jedoch recht dürftig mit Normalhaken und ein paar Bohrhaken eingerichtet. Teilweise muß direkt durch den Wasserfall abgeseilt werden, wodurch der Zinkenbach im Frühjahr sehr anspruchsvoll wird. Jene die die längere Anreise nicht scheuen werden begeistert sein.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 3, 2a - Seilgebrauch: 2, Wasser: 3, Länge: 2a
Absicherung: x
Höhe: Einstieg: 1000 m, Ausstieg: 930 m, Differenz: 70 m
Zeitaufwand: Zustieg:10´
Route:2h
Rückweg:10´
Gesamt:2h 20´
Ausrüstung:
Seile: 1x30
Neopren: mindestens 5mm Absicherung: Normalhaken und/oder Spitsetzer sind bei dieser Tour sehr zu empfehlen da eher schlecht eingerichtet.
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Mondsee abfahren, weiter Richtung Bad Ischl über Sankt Gilgen und in Weißenbach (ca. 10 Kilometer vor Bad Ischl) in Richtung Postalm abfahren (Mautstraße 30.- pro Auto und 40.- pro Person). Man folgt der Straße bis zur Abzweigung die zu den Postalmliften führt. 2 km nach dieser Abzweigung gelangt man zu einer Kreuzung bei der eine Forststraße (mit meist offenem Schranken) abzweigt. Hier werden die Autos geparkt und mit den Rädern der Forststraße gefolgt (Achtung, auf Forststraßen herrscht in Österreich Fahrverbot). Nach ca. 4km Talfahrt überquert man den Zinkenbach über eine Brücke. Hier kann man die Räder im Wald verstecken.
Zustieg: Nach Überqueren der Brücke kann man sich nun gleich direkt durch einen Waldschlag auf die Forststraße, 50m oberhalb im Wald zu erkennen, durchkämpfen. Man folgt der Straße ca. 5min aufwärts bis diese nahezu eben wird. Hier kann man in das Bachbett absteigen. (10´)
Route / Besonderheiten: Der erste selbstgebastelte Bolt mit dubioser Drahtschlinge zeugt schon von der Qualität der Sicherungspunkte des Canyons. An ihm kann über mehere kleine Kaskaden abgeseilt werden, wobei man bei einer auch gleich durch den Wasserfall durch muß. Es folgt eine nette Rutsche und die ersten engen Passagen. Über einen Normalhaken seilt man ab und gelangt in einen schönen Dom an dessen Grund man mittels Bohrhaken gelangt. Dem Wasserfall ausweichend, seilt man sich ca. 10m in die nächste Engpassage ab die man gut abklettern kann. Bei einer markanten Klemmwurzel seilt man weitere 5m ab und gelangt zu einer, bei höherem Wasserstand, etwas heiklen Passage. Auf einem, in Flußrichtung liegenden Baumstamm, gelangt man, auf dem Hintern rutschend, zu einem relativ neuen Versturz. Bei viel Wasser kann man das Seil in der oberen Baumverblockung fixieren um diese Passage abzusichern. Am Ende des Versturzes seilt man wieder an einem Bolt ab. Der nächste Wasserfall kann springend, bzw. beim Baumstamm vorbeirutschend, bewältigt werden. Bei der nächsten Verblockung kann das Seil an einem Baumstamm fixiert werden um abzuseilen. Zum Schluß kommen noch 2 Kaskaden bei denen man wiederum direkt durch das Naß abseilen muß. Der Ausstieg folgt nach ein paar Metern auf der rechten Seite. (2h)
Rückweg: Durch den Wald wieder zurück zur Forststraße. Danach radelt man in ca. 1/2 Stunde wieder zum Auto zurück. (10´)
Begehungszeit: Von Juni bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Saiherbach
Synonym: Aqua Cowboy
Charakteristik: Der Saiherbach ist ein kurzer, aber landschaftlich sehr schön gelegener Canyon. Er ist charakterisiert durch sehr viele Abseilstellen und wenig horizontale Teile. Die südseitige Lage macht ihn zu einem Badeerlebnis der besonderen Art mit traumhaftem Ausblick auf den Dachstein. Bei geringer Wasserführung ist eine Begehung eher uninteressant.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 2, 2b - Seilgebrauch: 2, Wasser: 2, Länge: 2b
Absicherung: xxx
Höhe: Einstieg: 640 m, Ausstieg: 550 m, Differenz: 90 m
Zeitaufwand: Zustieg:40´
Route:1h 30´
Rückweg:15´
Gesamt:2h 25´
Ausrüstung:
Seile: 2x40
Neopren: mindestens 3mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Regau abfahren, bis Bad Ischl fahren, dort nicht ins Zentrum abfahren, sondern weiter durch einen Tunnel Richtung Salzburg. Gleich die erste Abfahrt nach dem Tunnel nehmen wo man nach einigen hundert Metern zu einer Brücke über die Ischl gelangt. Diese überqueren und nach ca. einem Kilometer erreicht man das Gasthaus Hobeltenne. Um die Anrainer nicht zu belästigen gleich hier parken. Nun einfach der Beschilderung zum Wasserfall folgen.
Zustieg: Man folgt nun allen weiteren Schildern bis man zum Wasserfall gelangt. Hier kann man die derzeitige Wasserführung beurteilen. Ca. hundert Meter vor dem Fall, zweigt ein kleiner Pfad auf der orographisch rechten Seite ab, der sich dann steil durch den Wald hinaufschlängelt. Wird der Weg ebener gelangt man wieder zu dem Bach zurück. Hier befindet sich der Einstieg des Canyons. (40´)
Route / Besonderheiten: Beim ersten Bohrhaken hängt gleich ein Fixseil das verwendet werden kann. Die nächste Stufe kann mit etwas geschickt auch ohne Seil überwunden werden. Man gelangt zu einem Wasserfall durch den man unweigerlich abseilen muß. Bis auf die kalte Dusche sollte er aber keine Schwierigkeiten bereiten. Bei extremer Wasserführung, oder mit Anfängern kann eventuell ein Rapell Guidé gebaut werden (Bohrhaken beim zweiten Becken). Ansonsten können die drei Becken (C6, C3, C4) in einem abgeseilt werden. Es folgt eine etwas verblockte Abseilstelle über 7 Meter. Spätestens jetzt gelangt man in die Sonne und blickt direkt auf den Dachstein. Es gibt zwei Möglichkeiten die nächste Stufe abzuseilen. Direkt über den Überhang was etwas spektakulärer ist, oder weiter links was für Anfänger zu empfehlen ist. Mit einem 55m Seil (oder länger) ist es möglich über die zwei Becken hinaus, bis zum letzten Abseilstand abzuseilen. Dieser befindet sich etwas versteckt hinter einem Felsblock auf der linken Seite. Ein Fixseil am Anfang des Blockes erleichtert den Zustieg. Die letzte Abseilstelle bildet den krönenden Abschluß der Schlucht. 35m sind teilweise direkt im Wasserfall abzuseilen, teilweise sogar vor Publikum, da unten der Wanderweg vorbeizieht. (1h 30´)
Rückweg: Vom Wasserfall kehrt man auf dem schon bekannten Weg zum Parkplatz zurück. (15´)
Begehungszeit: Von April bis November
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Bärnbach
Synonym: Drachenmaul
Charakteristik: Einer der längsten Abseilcanyons im Salzkammergut mit über 30 Abseilstellen. Im unteren Drittel wird der Bärnbach durch eine unterirdische Quelle sehr aquatisch. Bei der Einschätzung der Wasserverhältnisse ist besondere Vorsicht geboten! Den Höhepunkt bildet das Drachenmaul, bei dem der Bärnbach 20m in eine riesige Halbhöhle stürzt. Dies ist sicherlich eine der eindrucksvollsten Einzelstellen aller Salzkammergutcanyons. Die Tour kann auch abgekürzt werden indem schon früher eingestiegen wird.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 3, 3, 3b - Seilgebrauch: 3, Wasser: 3, Länge: 3b
Absicherung: xx
Höhe: Einstieg: 1040 m, Ausstieg: 740 m, Differenz: 300 m
Zeitaufwand: Zustieg:1h
Route:4h
Rückweg:5´
Gesamt:5h 5´
Ausrüstung:
Seile: 2x40
1x20
Neopren: mindestens 5mm
Anfahrt: Mit dem Auto von Bad Ischl über Bad Goisern Richtung Gosau. Kurz vor Gosau überquert die Straße den Bärnbach. In der Siedlungsstraße auf der linken Seite kann geparkt werden.
Zustieg: Man überquert nun die Brücke wobei man gleich danach nach rechts auf einen Jagdsteig abzweigt. Dieser überquert nach 200 Höhenmetern eine Forststraße. Nach weiteren 200 Hm gelangt man bei einer alten, verfallenen Holzklause zum Einstieg in den Bärnbach. (1h)
Route / Besonderheiten: Der erste Teil des Bärnbachs verläuft wenig dramatisch. Zu Beginn gibt es eine 25m Abseilstelle, danach folgen eine Vielzahl kleinerer Wasserfälle. Bei der Abseilstelle 9 (im Topo gekennzeichnet) kann der Wasserstand beurteilt werden. Um nicht von den Wassermassen später weggespült zu werden, sollte die Wasserlinie an dem markanten, schlanken Felsbecken mindestens 40cm unter der Felskante beim Abfluss liegen. Man gelangt nun nach ca. 1 Stunde zu der schon überquerten Forststraße. Will man sich den oberen Teil sparen, kann auch schon hier eingestiegen werden.Nun verengt sich der Canyon sukzessive und man gelangt nach einer Unzahl an kleinen und großen Abseilstellen zum Drachenmaul. Hier kann beim Abseilen dem direkten Wasserstrahl kaum mehr ausgewichen werden, was bei hohem Wasserstand zu Problemen führen kann. Es folgen einige kleinere und größere Abseilstellen bis zum Unterlauf des Baches. Auf der rechten Seite führt ein kleiner Pfad zurück zum Zustiegsweg. (4h)
Rückweg: Wie beim Zustieg wieder zurück zum Auto. (5´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Altersbach
Charakteristik: Abseilcanyon mit traumhaften Ausblicken auf den Mondsee im oberen Teil. Der Mittelteil ist in eher waldiger Umgebung, dafür schneidet sich der Bach weiter unten wieder stärker ein und vermittelt wieder das Ambiente eines Canyons.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 2, 3c - Seilgebrauch: 2, Wasser: 2, Länge: 3c
Absicherung: xx
Höhe: Einstieg: 860 m, Ausstieg: 580 m, Differenz: 280 m
Zeitaufwand: Zustieg:1h 15´
Route:3h
Rückweg:10´
Gesamt:4h 25´
Ausrüstung:
Seile: 2x50
1x20
Neopren: mindestens 4-5mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Mondesee abfahren, weiter Richtung Sankt Gilgen und bei der Abzweigung bei Schafling weiter dem See entlang fahren bis man zu einem Kreuz auf einem Fels (Kreuzstein) im See gelangt (ca. 2km nach Schafling). Kurz davor kann das Auto abgestellt werden.
Zustieg: Links des Hotels Kreuzsteins (ca. 200m nach dem Kreuzstein) passiert man den Schranken und folgt nun dem markierten Wanderweg in Richtung des Wasserfalls, der gleichzeitig die letzte Abseilstelle der Tour darstellt. Nachdem man die Wasserstandssituation begutachtet hat, geht man bis zur letzten Abzweigung zurück und folgt dem Weg aufwärts, bis dieser in einen weiteren Weg einmündet. Diesem folgt man solange bis eine Forststraße auf der rechten Seite abzweigt die man dann bis zu einem rechts abzweigenden Karrenweg aufwärtsgeht. Dem Karrenweg abwärts folgend gelangt man zu einer verfallenen Brücke wo man in die Tour einsteigt. (1h 15´)
Route / Besonderheiten: Nach einem gemütlichen Horizontalteil, folgen die ersten Abseilstellen mit Blick auf den Mondsee, die in einem 50m Wasserfall ihren Höhepunkt finden. Dieser kann von der Kette aus mit 2x50m Seilen in einer, oder von einem Torstahlbügel ca. 20 Meter weiter unten in zwei Etappen bewältigt werden. Die letzten 35m sind freihängend. Es folgt ein etwas flacherer Abschnitt wobei einige Wasserfälle umgangen werden können, bzw. müssen. Nach einer Abseilstelle von 10m gelangt man zum Wanderweg über den man zuerst aufgestiegen ist. Weiter gehts über mehrere Tümpel hinab, wobei die Abseilmöglichkeiten hier nicht üppig sind. Also immer aufpassen ob das Seil auch bis zum nächsten Haken oder Kette reicht! Zum Schluß gibts noch einmal einen netten 50m Wasserfall, der ebenfalls in einer oder zwei Etappen abgeseilt werden kann. An schönen Wochenenden hat man hier sicher einige Zuschauer. (3h)
Rückweg: Man folgt dem Wanderweg wieder zurück zum Auto. (10´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Sitzenbach
Schluchtname: Hetzgraben
Charakteristik: Das Reichraminger Hintergebirge hat einiges an landschaftlichen Besonderheiten zu bieten. Mehrere Schluchten, die früher von den Holzfällern als Transportwege verwendet wurden, durchziehen dieses Gelände. Eine davon ist der Hetzgraben, der vor allem durch seine Länge, viele kurze Abseilstellen und Abwechslung besticht. Der Hetzgraben ist nur an ein paar kurzen Stellen wirklich eng eingeschnitten, ansonsten ist ein Notausstieg jederzeit möglich. Da diese Schlucht sehr abgelegen liegt und man nur mit dem Rad anfahren kann, ist der Zeitaufwand relativ hoch.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 1, 3c - Seilgebrauch: 2, Wasser: 1, Länge: 3c
Absicherung: x
Höhe: Einstieg: 860 m, Ausstieg: 560 m, Differenz: 300 m
Zeitaufwand: Zustieg:3h
Route:4h
Rückweg:1h
Gesamt:8h
Ausrüstung:
Seile: 1x40
1x20
Neopren: mindestens 5mm Absicherung: Normalhaken und/oder Spitsetzer sind sehr anzuraten
Anfahrt: Mit dem Auto fährt man auf der Westautobahn bis zur Abfahrt Richtung Steyr. Dort angelangt folgt man der Enns stromaufwärts bis Reichraming. Entweder man parkt das Auto hier im Ort oder man fährt den Reichramingbach weiter stromaufwärts und parkt im Nationalpark (Achtung kostenpflichtig).
Zustieg: Mit dem Rad fährt man, wie schon beschrieben den Reichramingbach entlang, bis man bei der Maieralm über eine Brücke nach rechts in Richtung Annerlsteg (angeschrieben) abzweigt. Dort angelangt durchquert man 3 Tunnels. Danach zweigt man nach rechts ab. Nach zwei weiteren Tunnels kommt man zu einer Brücke. Hier, oder ein Stück weiter der Forststraße folgend stellt man die Räder ab. Vorsicht! Diese Forststraße ist nicht für Radfahrer freigegeben, daher muß man die Räder gut verstecken. Bei der Brücke kreuzen sich mehrere Forststraßen. Jener die anfangs nach SW führt, folgt man steil aufwärts bis in den Sattel zum Hetzgraben, und weiter abwärts bis zu dem zweiten markanten Tälchen. Nach ca. 100m führt hier ein kleiner Steig abwärts zum Hetzgraben. Dieser ist nicht einfach zu finden, aber man kann genausogut seinen eigenen Weg durch den Wald zum Hetzgraben einschlagen. (3h)
Route / Besonderheiten: Die ersten 500 Meter wird noch kein Neoprenanzug benötigt. Man folgt einfach dem Bachbett bis zum ersten Tümpel. Es beginnt mit einer 6m Abseilstelle, gefolgt von einer glitschigen Passage, die umklettert werden kann (Bohrhaken links). Bei der nächsten Abseilstelle wurde zur Zeit der Begehung durch den Autor kein Bohrhaken oder dgl. gefunden. Wahrscheinlich ist dieser von Blättern bedeckt worden, es lohnt sich also danach zu suchen. Ansonsten kann der Normalhaken auf der rechten Seite benutzt werden (bitte unbedingt mit Hammer kontrollieren). Einige kleine Tümpel und eine Baumstammverblockung führen zu einer Rutsche die aber abgeseilt werden muß (C7). Es folgt eine Verblockung (C4) und eine schöne kleine Rutsche in einen Tümpel. Hier wird die Schlucht erstmals sehr eng. Ein Abseiler über 10m endet in einem Tümpel, gefolgt von einer Passage die links umklettert werden kann, um zu den Bohrhaken zu gelangen die ein Abseilen zu dem markanten Baumstamm ermöglichen. An einer Kette seilt man 10m in einen langgestrecken Tümpel ab der von weiteren Tümpeln und Verblockungen gefolgt wird. Man gelangt zu einer ca. 2 Meter hohen Abseilstelle (markanter Baum). Bis man zum nächsten Abseiler (C6) gelangt sind einige Verblockungen durch Bäume zu überwinden. Danach folgen wider einige Tümpel und Verblockungen bis zu einem Teilstück wo der Bach kurzzeitig im Boden verschwindet. Hier befindet sich die größte Abseilstelle von 17m, gefolgt von einer Verblockung und einer Abseilstelle über 6m. Nach einer weiteren Verblockung und kommt man zu einer alten Klause. Zwei in ca. 20 Meter Höhe verkeilte Baumstämme und von Hand geschlagene Rinnen in den Felswänden erinnern an die harte Zeit der Holztrift. Felsige Passagen und Baumstammverblockungen wechseln sich ab bis man zu einer 5m hohen Abseilstelle mit einem markanten Baumstamm gelangt. Zwei weitere Verblockungen sind zu überwinden ehe man zu einer Kette auf der rechten Seite gelangt, die einen 9m tiefer bringt. Man gelangt nach ein paar Felsblöcken zur letzten Abseilstelle in eine Tümpel. Von hier muß man noch einmal eine halbe Stunde dem Bach bis zu den Rädern folgen. Doch auch dieser Abschnitt ist landschaftlich noch äußerst reizvoll. (4h)
Rückweg: Bei der Brücke aussteigen, zu den Rädern zurück und rausrollen. (1h)
Begehungszeit: Von Juni bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Kammersbach
Charakteristik: Beim Kammersbach handelt es sich um einen landschaftlich sehr schönen Abseil- und Wandercanyon. Das Wandern und Abklettern durch eine Unzahl von kleinen Tümpeln wird unterbrochen durch teilweise eng eingeschnittene Abseilstellen.
Erstbegehung: Der obere Teil wurde von Stefan Potyka, Andreas Neumann und Peter Sykora am 3.Juni 2000 erstbegangen.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 2, 3b - Seilgebrauch: 2, Wasser: 2, Länge: 3b
Absicherung: ...
Höhe: Einstieg: 1060 m, Ausstieg: 850 m, Differenz: 210 m
Zeitaufwand: Zustieg:1h 15´
Route:2h 30´
Rückweg:15´
Gesamt:4h
Ausrüstung:
Seile: 2x45
Neopren: mindestens 3-4mm Absicherung: Normalhaken und/oder Spitsetzer sind unbedingt notwendig da bei der Erstbegehung viel an natürlichen Sicherungsmöglichkeiten abgeseilt wurde.
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Regau abfahren, weiter Richtung Salzburg und in Weißenbach (ca. 10 Kilometer nach Bad Ischl) in Richtung Postalm abfahren (Mautstraße 30.- pro Auto und 40.- pro Person). 2 km nach der Mautstation zweigt eine Forststraße in der ersten Kehre der Mautstraße nach links ab. Hier parken.
Zustieg: Von nun an ist man per Rad am schnellsten unterwegs (hin und retour ca. 1h Zeitersparnis). Man folgt der Forststraße die anfangs flach, später recht steil ansteigt, ca. 3km. Linker Hand erscheint zuerst ein Staudamm wonach man dann eine Brücke überquert. Gleich danach zweigt rechts eine Forststraße ab, der man 250m bis zur nächsten Kreuzung folgt. Der rechten Forststraße folgt man nun bis zu ihrem Ende. Auf der linken Seite beginnt ein teilweise schlecht erkennbarer Fußweg der nun stets dem Kammersbach folgt. Ist man nach ca. 45min fast im Talschluß angelangt, zweigt man auf einem markanten bewaldeten Rücken talwärts ab. Ein Pfad führt dann die letzten Meter vom Rücken direkt zum Talboden. (1h 15´)
Route / Besonderheiten: Der Klemmblock zu beginn kann gleich als Seilanker verwendet werden. Danach ist ein dicker aufgestellter Baumstamm die nächste Verankerung. Man gelangt zu einer engen Stelle mit drei Wasserfällen die in einem abgeseilt werden. Nach einem 200m Gehstück gelangt man zu einer weiteren engen Stelle mit einem 3m Wasserfall (Abseilen über herausragendes Holzstück) und zwei kleinen Rutschen. Der nächste C5 Wasserfall wird über eine Sanduhrschlinge abgeseilt und man gelangt zu einem Bohrhaken der die nächste 10m Stufe überwindbar macht. Sowohl vor als auch nach dieser Engstelle ist ein Ausstieg leicht möglich. Es folgt einlängeres Gehstück durch eine Vielzahl an Tümpeln bis man zu einem riesigen Felsblock gelangt. Ca. 100m danach führt der Einstieg zum unteren Teil des Canyons in den Bach. Der Canyon verengt sich wieder wobei gleich zu Beginn 15m abgeseilt wird. Es folgt ein weiterer Wanderabschnitt mit einer kurzen Engstelle und einer weiteren Ausstiegsmöglichkeit. In der nächsten Engstelle befinden sich kleine Rutschen und Wasserfälle die allesamt abgeklettert werden können. Bei der nächsten Verengung stößt man zuerst auf ein paar Holzverblockungen und zu einem Tümpel mit Baumstamm. Ein Bohrhaken auf der linken Seite führt über die nächsten zwei Wasserfälle (Ausstieg möglich). Die schöne abschließende Engstelle führt unter einer Brücke zum Ausstieg aus der Schlucht. (2h 30´)
Rückweg: Wie beim Zustieg auf der Forststraße wieder zurück zum Parkplatz. (15´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Rußbach
Schluchtname: Wieslergraben
Synonym: Leadership Express
Charakteristik: Die hier vorgestellte Tour ist eine Kombination zweier Canyons. Der Wieslergraben der sich anfangs romantisch durch den Wald zieht, fällt immer steiler werdend in den Rußbach ab. Der letzte Abbruch des Wieslergraben ist ein 140m hoher Wasserfall (bei geringem Wasserstand trocken) wobei man aber vorher relativ bequem aussteigen kann. Im Rußbach angelangt kommt man in eine ganz andere Landschaft die Canyoningherzen höher schlagen läßt. Tief und schmal eingeschnitten zieht sich der Bach seinen Weg bis zum Ausstieg. Hier ist besonders auf das Wetter zu achten, da es im Rußbach keine Ausstiegsmöglichkeit gibt. Im Jahr 1999 mußten zwei Begeher mit dem Hubschrauber geborgen werden.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 3, 2, 3b - Seilgebrauch: 3, Wasser: 2, Länge: 3b
Absicherung: xxx
Höhe: Einstieg: 1100 m, Ausstieg: 750 m, Differenz: 350 m
Zeitaufwand: Zustieg:3´
Route:4h
Rückweg:10´
Gesamt:4h 13´
Ausrüstung:
Seile: 2x50
Neopren: mindestens 3-4mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Regau abfahren, weiter Richtung Salzburg und in Weißenbach (ca. 10 Kilometer nach Bad Ischl) in Richtung Postalm abfahren (Mautstraße 30.- pro Auto und 40.- pro Person). Nun kann ein Auto in der ersten großen Rechtskehre beim Ausstieg geparkt werden. Mit dem zweiten Auto setzt man die fahrt in Richtung Postalm fort. Nach der Braunalm auf der linken Straßenseite kommt auf der rechten Seite ein kleiner Parkplatz wo das Auto abgestellt wird.
Zustieg: Man steigt vom Parkplatz direkt in den Wieslergraben ab. (3´)
Route / Besonderheiten: Die erste Hälfte des Wieslergrabens ist als Wandercanyon zu bezeichnen. Nach einem 6m Wasserfall und einem Gehstück, gelangt man zu einem 10m Wasserfall wo sich die Kette aber 10m weiter oben auf einer Felswand befindet. Es folgt eine Rutsche die aber nur bei viel Wasser ihrem Namen gerecht wird. Man folgt gemütlich dem Bach bis zu einem verblockten Wasserfall wo sich auf der rechten Seite ein Seil befindet das zu einem Baum führt von dem abgeseilt werden kann. Es folgt eine 3m Rutsche, bei der auch ein Fixseil eingerichtet ist, und einige Tümpel ehe der Canyon plötzlich immer steiler abbricht. Man kommt zu einer Kette von der aus über zwei Wasserfälle abgeseilt wird. Die nächste Kaskade kann rechts abgeklettert werden. Nun blickt man weiter in die Tiefe und seilt zunächst 36m, dann 17m ab (letzterer kann auch rechts abgeklettert werden). Dieser Teil der Schlucht kann auch bei hohem Wasserstand begangen werden, wobei hier bequem ausgestiegen werden kann. Man braucht nur dem Wegweiser zur "Blonden Hütte" nachgehen und dann dem Karrenweg bergauf zurück zur Postalmstraße folgen. Bei geringerem Wasserstand kann man über den 140m hohen Wasserfall an mehreren ausgesetzten Ständen in den Rußbach weiter abseilen. Die günstigste Abseilkombination ist sicherlich mit 2 mal 50-Meter-Seilen in drei Etappen in die Schlucht zu rauschen. Die Abstände der einzelen Kettenstände sind dem Topo zu entnehmen.Dem Rußbach folgend gelangt man zu einem C5 Wasserfall der bei wenig Wasser abgeklettert, oder von der rechten Seite von einer Kette abgeseilt werden kann. Bei der folgenden Verblockung ist ein Fixseil eingerichtet, das beim Abstieg behilflich sein kann. Nach einigen Felsblöcken, die alle abgeklettert werden, gelangt man wieder zu einem Fixseil über das 5m abgeseilt wird. Der Canyon klingt mit einigen schönen Schwimmpassagen aus, von denen man noch ca. 20 min bis zu einer Wildbachverbauung benötigt. (4h)
Rückweg: Auf der orographisch rechten Seite des Flußbettes gelangt man durch den Wald zu einer Forststraße der man flußabwärts bis zum geparkten Auto folgt. Ist man nur mit einem Auto unterwegs muß man entweder über den gekennzeichneten Wanderweg zum Auto zurückkehren, oder man Stoppt. (10´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Synonym: Simpl Bach
Charakteristik: Typischer Salzkammergut Abseilcanyon mit schönen Ausblicken auf den Hallstättersee. Je nach Wasserstand wechselt die Schwierigkeit zwischen anspruchsvoll und einfach. Trotz der nordseitigen Lage ist das Verweilen im Canyon nicht allzu kalt, da es keine Schwimmpassagen oder längere Aufenthalte im Wasser gibt. Im Winter super Anfängereistour!
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 2, 2b - Seilgebrauch: 2, Wasser: 2, Länge: 2b
Absicherung: xxx
Höhe: Einstieg: 720 m, Ausstieg: 550 m, Differenz: 170 m
Zeitaufwand: Zustieg:30´
Route:1h 30´
Rückweg:5´
Gesamt:2h 5´
Ausrüstung:
Seile: 2x45
Neopren: mindestens 3-4mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Regau abfahren, bis Bad Ischl fahren, dort auf die Bundesstraße Richtung Bad Goisern, Hallstatt abzweigen. Bei Stambach Richtung Hallstatt abzweigen, und nach der Brücke über die Traun nach rechts Richtung Steeg abbiegen. Knapp vor der Brücke über den Simple Bach kann auf der rechten Seite geparkt werden.
Zustieg: Kurz nach der Brücke über den Simple Bach zweigt ein Pfad nach links zum Soleleitungsweg ab (Wegweiser). Hat man jenen Weg erreicht folgt man ihm Richtung Hallstatt (nach Süden), bis nach wenigen hundert Metern ein Steig nach rechts abzweigt. Diesem steil ansteigenden Pfad folgt man bis zu einem kleinen Kraftwerkshäuschen. Nun folgt man dem breiten Pfad nach rechts, folgt den Steigspuren die zu einer Stahlseilsicherung führen und gelangt so zum Einstieg. (30´)
Route / Besonderheiten: Nach einer ersten 8m Stufe gelangt man gleich zu einer 40m hohen Abseilstelle. Es folgt eine Abseilstelle wobei die Sicherung (Torstahlbügel) leicht übersehen werden kann (rechts). Ein Fixseil führt in einen Tümpel von wo aus eine 20m hohe engere Passage überwunden wird. Die nächsten kleinen Stufen können alle links umgangen werden bis man zu einem 20m Abseiler gelangt, der mit Kette und Torstahlbügel eingerichtet ist. Nach weiteren 15m abseilen gelangt man zur höchsten Stufe dieses Canyons die je nach Ausrüstung in zwei oder in einer Etappe abgeseilt werden kann. Zum Schluß wird noch über 7m zu einer kleinen Wehr abgeseilt. (1h 30´)
Rückweg: Rechts des Baches führt ein Pfad zum Soleleitungsweg zurück. (5´)
Begehungszeit: Von Mai bis September
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Almbach
Schluchtname: Strubklamm
Charakteristik: Landschaftlich wahrscheinlich die eindrucksvollste Tour des Salzkammergutes aber leider auch die bekannteste und daher am meisten besuchte. Sie wird von kommerziellen Anbietern reihenweise geführt. Trotzdem, wer gerne schwimmt und springt ist in dieser Klamm genau richtig. Durch die Staumauer beim Einstieg ist dieses absolute Muß bei fast jedem Wetter und Wasserstand begehbar.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 1, 2, 3b - Seilgebrauch: 1, Wasser: 2, Länge: 3b
Absicherung: xxx
Höhe: Einstieg: 680 m, Ausstieg: 580 m, Differenz: 100 m
Zeitaufwand: Zustieg:1h 30´
Route:2h 40´
Rückweg:3´
Gesamt:4h 13´
Ausrüstung:
Seile: 1x20
Neopren: mindestens 5-6mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Salzburg auf die A10 abzweigen und bei Hallein in Richtung Wiestalstausee abfahren. Nach knapp einem Kilometer nach dem Ende des Wiestalstausees zweigt rechts eine Forststraße ab die gleich zu beginn über eine Brücke führt. Hier parken. Verfügt man über 2 Autos so kann man auch mit einem bis zum Einstieg fahren. Dazu folgt man der Straße vom Parkplatz weg noch 1,3km bis rechts die Straße Richtung Faistenau abzweigt der man 3km folgt um dann rechts auf eine Forstraße zum Stausee abzubiegen.
Zustieg: Nach dem Überqueren der Brücke (beim unteren Parkplatz) zweigt rechts ein Fußweg ab (später Metzgersteig) dessen Markierungen man bis zur Staumauer folgt. Auf der orographisch rechten Seite der Staumauer führt ein Weg, knapp neben einem Denkmal, zum Einstieg in die Schlucht. (1h 30´)
Route / Besonderheiten: Nach kleinen Schwimmpassagen und Tümpeln kommt man zu einem 2m Sprung und einem Zufluss von der linken Seite. Nach weiteren Tümpeln und kleineren Sprüngen gelangt man zu einer 7m Rutsche, die nur dann als solche Vergnügen bereitet wenn einen viel Wasser hinunterspült. Ansonsten kann man das Fixseil verwenden. Einige Blöcke umgehend, kommt man zur ersten Mutprobe, einem 6m Sprung der durch die gegenüberliegenden Felsüberhänge etwas moralisch wirkt. Dieser Sprung wird von 2 wunderschönen Tümpeln einem kleinen Sprung weiteren Tümpeln und einem Gehstück gefolgt. Nach ein paar größeren Felsblöcken kommt das Highlight dieser Schlucht. Auf einer Strecke von 300m schneidet sich der Almbach 50m senkrecht in den Fels, die zur Hälfte schwimmend zu bewältigen ist. Danach öffnet sich der Canyon wieder etwas, doch die Becken werden immer gewaltiger. Wieder folgen eine Serie von Sprüngen und Becken bis man schließlich nach einem 4m Sprung zu einem imposanten Becken gelangt in das es 8m in die Tiefe geht. Auf einen 3m und 4m Sprung folgt eine von einem Baumstamm verblockte Stelle von der orographisch links von einem Absatz 5m gesprungen werden kann. Am Ende dieses Beckens sorgt ein hoher Wasserfall von links für eine gehörige Dusche. Die letzten 200m werden dann noch locker ausgeschwommen bis man zur, schon überquerten, Brücke gelangt. (2h 40´)
Rückweg: Auf der orographisch rechten Seite des Baches folgt man dem Pfad zurück zum Auto. (3´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Fallendwasser
Synonym: Nixenfall
Charakteristik: Kurzer Canyon mit einem Abseilhöhepunkt zum Schluß. Die Absicherung ist sehr spärlich, wodurch einige Stellen, teilweise durch unangenehmes Gelände umgangen werden müssen. Daher ist diese Tour auf keinen Fall für Anfänger geeignet. Im Winter kann man nach langer Kälteperiode hier auch Eisklettern.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 2, 2b - Seilgebrauch: 2, Wasser: 2, Länge: 2b
Absicherung: x
Höhe: Einstieg: 640 m, Ausstieg: 540 m, Differenz: 100 m
Zeitaufwand: Zustieg:35´
Route:1h
Rückweg:15´
Gesamt:1h 50´
Ausrüstung:
Seile: 2x40
Neopren: mindestens 3mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Regau abfahren, knapp vor Bad Ischl zweigt eine Straße in Richtung Weißenbach am Attersee ab. Dieser folgt man bis nach ca. 8km auf der linken Straßenseite (knapp vor dem Steinbruch) eine Forststraße abzweigt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gibt es einige Parkmöglichkeiten.
Zustieg: Man folgt nun der Forststraße bis zu ihrem Ende, überquert das Bachbett des Weißenbaches und gelangt auf eine Forststraße. Dieser folgt man nach rechts (Westen) bis man zu einer kleinen Holzhütte gelangt bei der nach links (Süden) ein Karrenweg abzweigt. Diesem folgt man bis zu einem Wegweiser. Nun kann man entweder gleich den Abschlußwasserfall besichtigen indem man dem Weg Richtung Nixenfall folgt, oder man geht direkt zum Einstieg in Richtung Eibenberg. Will man gleich zum Einstieg so folgt man dem ansteigenden Weg bis zu einer Brücke wo sich selbiger befindet. (35´)
Route / Besonderheiten: Der erste kleine Wasserfall wird gleich orographisch links abgeklettert. Die zweite Stufe führt zu einer Verblockung und den nächsten Tümpeln. Diese müssen links über die steile Wiese, mühsam und nicht ungefährlich, umgangen werden. Danach gelangt man zu der ersten Abseilstelle. Die nächsten Stufen werden wieder links umgangen und nach einem kleinen Wanderstück und einer kleinen Stufe gelangt man zum Höhepunkt des Canyons. Der Nixenfall wird am besten in zwei Etappen abgeseilt, wobei die letzte Sicherung direkt im Wasserfall nicht als Zwischenstand zu gebrauchen ist. Meist ist hier auch reges Treiben von Touristen die den Wasserfall (und die Canyonauten) besichtigen. (1h)
Rückweg: Man folgt dem Wanderweg flußabwärts und zweigt beim Wegweiser nach links ab und gelangt wieder zu dem Wegweiser den man schon beim Zustieg passierte. Von hier aus folgt man dem Zustiegsweg zurück zum Auto. (15´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Gimbach
Synonym: Gimbach Kaskaden
Charakteristik: Der Gimbach ist ein einfacher Wandercanyon mit einigen kleinen Sprüngen und kurzen Schwimmpassagen durch große Tümpel. Das Wasser ist äußerst kalt und klar, aber aufgrund der kurzen Verweildauer im Canyon kein Problem. Mehr Beachtung sollte man aber dem Untergrund schenken, denn der ist ziemlich glitschig. Ansonsten ist diese Tour auch für Anfänger gut geeignet.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 1, 2, 1b - Seilgebrauch: 1, Wasser: 2, Länge: 1b
Absicherung: ...
Höhe: Einstieg: 540 m, Ausstieg: 520 m, Differenz: 20 m
Zeitaufwand: Zustieg:20´
Route:1h
Rückweg:5´
Gesamt:1h 25´
Ausrüstung:
Neopren: mindestens 5mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Regau abfahren, knapp vor Bad Ischl zweigt eine Straße in Richtung Weißenbach am Attersee ab. Dieser folgt man bis nach ca. 6km auf der rechten Straßenseite ein Schild mit der Aufschrift "Gimbach-Kaskaden" erscheint. Hier gibt es auch genügend Parkmöglichkeiten.
Zustieg: Man folgt dem breiten Weg entlang des Baches der dann in einen Pfad und später in eine Forststraße übergeht. Kurz nach einer kleinen Brücke zweigt ein kaum erkennbarer Fußweg zum Einstieg ab. (20´)
Route / Besonderheiten: Der erste kleine Wasserfall kann links umgangen werden. Es folgt eine kleine Rutsche, ein Sprung in einen großen Tümpel und wieder eine Rutsche. Die nächste Stufe wird ebenfalls gesprungen, wobei man rechts hinaufklettern um etwas länger zu fliegen. Die nächsten Tümpel werden alle links abgeklettert und es folgt eine kleine Gehpassage. Nach zwei weiteren Sprüngen und einer Rutsche kommt man zu den letzten Stufen die rechts umgangen werden. (1h)
Rückweg: Rechts des Baches führt ein Weg zur Brücke beim Parkplatz zurück. (5´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Mitterweißenbach
Synonym: Devil's Bathtube
Charakteristik: Kurze aber wunderschöne Schwimmpassage im Mitterweißenbach. Wird desöfteren auch von Kajakfahrern befahren (die machen das allerdings im Frühjahr bei viel Wasser). Für Canyonauten ist die Passage aber nur bei Niedrigwasser sicher! Diverse Haken sind vorhanden werden aber nur von den Kajakern zum Sichern verwendet.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 1, 2, 1c - Seilgebrauch: 1, Wasser: 2, Länge: 1c
Absicherung: x
Höhe: Einstieg: 530 m, Ausstieg: 520 m, Differenz: 10 m
Zeitaufwand: Zustieg:1´
Route:25´
Rückweg:5´
Gesamt:31´
Ausrüstung:
Neopren: mindestens 4-5mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Regau abfahren, knapp vor Bad Ischl zweigt eine Straße in Richtung Weißenbach am Attersee ab. Dieser folgt man bis nach ca. 4km auf der linken Straßenseite Parkplatz mit kleiner Kapelle erscheint. Hier parken.
Zustieg: Bei der Brücke über den Höllbach absteigen. (1´)
Route / Besonderheiten: Mithilfe von zwei Fixseilen steigt man in den Weißenbach ab. Nach dem durchschwimmen einiger Tümpel gelangt man zu einem 2m Sprung. Danach folgt auf ein kurzes Gehstück eine 3m Rutsche und wieder ein paar Tümpel. (25´)
Rückweg: Auf der linken Seite aussteigen und auf einem kleinen Pfad entlang der Schlucht zurückwandern. (5´)
Begehungszeit: Von Juni bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Hinterer Stehrergraben
Charakteristik: Eher weniger stark eingeschnittener Canyon in dem viel abgeklettert werden muss. Vielleicht nicht so spektakulär wie andere Canyons, aber trotzdem empfehlenswert vor allem bei höherem Wasserstand.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 1, 2c - Seilgebrauch: 2, Wasser: 1, Länge: 2c
Absicherung: x
Höhe: Einstieg: 750 m, Ausstieg: 580 m, Differenz: 170 m
Zeitaufwand: Zustieg:30´
Route:2h 30´
Rückweg:5´
Gesamt:3h 5´
Ausrüstung:
Seile: 2x30
Neopren: mindestens 4-5mm Absicherung: Spitsetzer bzw. Normalhaken sind als Notmaterial zu empfehlen.
Anfahrt: Kurz vor Bad Ischl in das Weissenbachtal (Richtung Attersee) abzweigen und bei Kilometer 6.2 in einer nach links abzweigenden Forststrasse parken.
Zustieg: Die Forststrasse geht recht bald in einen schmalen Fussweg über, der nach ca. 200 Höhenmetern wieder in einen Karrenweg mündet. Diesem kurz folgen bis rechts (nach Westen) eine Forststrasse bis zum Stehergraben führt. (30´)
Route / Besonderheiten: siehe Topo (2h 30´)
Begehungszeit: Von April bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Schluchtname: Tengelgraben
Charakteristik: Bei normalem Wasserstand gemütliche Tour auch für Anfänger geeignet. Eher kurze Abseiltour mit einem 30m Abseiler als Höhepunkt. Der Vorteil dieser Schlucht liegt in der schnellen Erreichbarkeit.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 1, 1c - Seilgebrauch: 2, Wasser: 1, Länge: 1c
Absicherung: xx
Höhe: Einstieg: 600 m, Ausstieg: 540 m, Differenz: 60 m
Zeitaufwand: Zustieg:15´
Route:50´
Rückweg:5´
Gesamt:1h 10´
Ausrüstung:
Seile: 2x30
Neopren: mindestens 4 mm
Anfahrt: Mit dem KFZ nach Bad Ischl. Von dort kommend Richtung Graz, Bad Goisern. Knapp vor Bad Goisern zweigt man nach Weissenbach ab. Nach der Brücke über den Weissenbach hält man sich immer links bis in einer Kurve, knapp vor Ende der Strasse, ein Karrenweg abzweigt. Hier parken.
Zustieg: Dem Karrenweg auf der SW-Seite (orographisch rechts) des Baches folgen bis dieser an den Bach gelangt. (15´)
Route / Besonderheiten: Das Topo sollte als Routenbeschreibung ausreichend sein. (50´)
Rückweg: Auf der rechten Seite aussteigen und wieder zurück zum Auto. (5´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Zinkenbach
Charakteristik: Gemütlicher Wandercanyon bei dem nicht zwingend abgeseilt werden muss. Wer also nur einen dünnen Neoprenanzug besitzt und mit Seiltechnik nichts am Hut hat kann dort einmal ins Canyoningfeeling hineinschnuppern.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 1, 1, 2c - Seilgebrauch: 1, Wasser: 1, Länge: 2c
Absicherung: x
Höhe: Einstieg: 670 m, Ausstieg: 590 m, Differenz: 80 m
Zeitaufwand: Zustieg:40´
Route:2h
Rückweg:10´
Gesamt:2h 50´
Ausrüstung:
Neopren: 3 mm Anzug oder Long John ist ausreichend.
Anfahrt: Von Bad Ischl auf der Bundesstrasse Richtung Salzburg fahren. Am Wolfgangsee zweigt man nach links nach Abersee ab. Nach ca. 600m überquert man den Zinkenbach und ca. 100m danach zweigt eine kleine Nebenstrasse ab. Dieser folgt man bis zum Beginn einer Forststrasse und parkt hier.
Zustieg: Die oben genannte Forststrasse folgt dem Zinkenbach ständig auf der orographisch rechten Seite. Bei km 4,1 überquert sie diesen über eine grosse Brücke mit einer Wehranlage. Hier steigt man in den Bach ab. (40´)
Route / Besonderheiten: Unschwierig folgt man dem Wasserlauf, teilweise schwimmend meist aber wandernd. Ein 5m Wasserfall kann links umgangen werden, aber auch ein Spit ist auf der rechten Seite zum abseilen eingerichtet. (2h)
Rückweg: Es gibt meherere Möglichkeiten aus dem Bach wieder auf die Forststrasse auszusteigen und auf dieser wieder zum Auto zurückzukehren. (10´)
Begehungszeit: Von April bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Toidlbach
Charakteristik: Dieser Abseilcanyon ist eher für jene gedacht die mehr Spass am Abseilen haben als an Landschaftlichen Reizen. Er erinnert eher an eine Wanderung durch einen Wald als eine Canyoningtour. Einziges Highlight ist der Wasserfall der direkt neben der Strasse hinunterfällt. Vielleicht interessant bei viel Wasser.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 1, 2b - Seilgebrauch: 2, Wasser: 1, Länge: 2b
Absicherung: x
Höhe: Einstieg: 1130 m, Ausstieg: 660 m, Differenz: 470 m
Zeitaufwand: Zustieg:50´
Route:2h 20´
Rückweg:10´
Gesamt:3h 20´
Ausrüstung:
Seile: 1x20
2x45
Neopren: 4mm Anzug
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Regau abfahren, weiter Richtung Salzburg und in Weißenbach (ca. 10 Kilometer nach Bad Ischl) in Richtung Postalm abfahren (Mautstraße 30.- pro Auto und 40.- pro Person). In der ersten scharfen Linkskehre nach der Mautstelle parken.
Zustieg: Man folgt einer Forststrasse bis zu einer Kreuzung bei der man links weitergeht. Bei der Mühlaueralm verzweigt sich diese in einen nach rechts ansteigenden breiten Fussweg und einen nach links abzweigenden schmalen Fussweg durch den Wald, dem man nun ca. 350 Höhenmeter aufwärts folgt. Dieser Weg kreuzt den Toidlbach direkt beim Einstieg. (50´)
Route / Besonderheiten: Die Route ist grossteils gut eingerichtet, doch bei so manchem Abbruch fehlt die Sicherung. Dann muss man in den Wald ausweichen und die Stellen umgehen. (2h 20´)
Rückweg: Bei der Strasse angelangt kann man nun entweder gleich zum Parkplatz zurückkehren oder man seilt sich noch die letzten Meter nach der Brücke ab und kommt auf eine Forststrasse auf der man nach links zur Hauptstrasse zurückgelangt. (10´)
Begehungszeit: Von April bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Schluchtname: Bruckgraben
Charakteristik: Traumhaft schöner Abseilcanyon der sicherlich das Highlight im Gesäuse ist. Eine Abseilstelle reiht sich an die andere, und teilweise geht es tief eingeschnitten in die Tiefe. Doch schon der relativ lange Anstieg in der Früh bietet tolle Ausblicke auf die berühmten Gesäuseberge und deren Kletterrouten.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 2, 3a - Seilgebrauch: 2, Wasser: 2, Länge: 3a
Absicherung: xx
Höhe: Einstieg: 880 m, Ausstieg: 600 m, Differenz: 280 m
Zeitaufwand: Zustieg:2h
Route:3h
Rückweg:10´
Gesamt:5h 10´
Ausrüstung:
Seile: 1x20
2x45
Neopren: 5 mm Neopren Absicherung: Spitsetzer und Haken unbedingt mitnehmen
Anfahrt: Der Ausganspunkt ist ideal mit dem Zug zu erreichen. Einfach bei der Haltestelle Johnsbach aussteigen. Mit dem Auto ins Gesäuse fahren und beim Gasthof Bachbrücke parken.
Zustieg: Es gibt verschiedene Varianten zum Einstieg zu gelangen, die wahrscheinlich einfachste und sicherste ist wie folgt: Ausgehend von der Bahnstation Johnsbach geht man zuerst 2km Richtung Osten - Gstatterboden. Hier zweigt der Normalweg Richtung Buchsteinhaus ab dem man bis zum Brucksattel auf einer Höhe von ca. 1100m folgt. Hier zweigt gegen Westen ein Jagdsteig ab der direkt zum Bach des Bruckgrabens führt. Ab hier folgt man dem Flusslauf bis zum Einstieg.
Bitte beachtet auch die Kommentare im Forum zu alternativen Varianten. (2h)
Rückweg: Man folgt der Bahnstrasse entlang zurück zur Haltestelle, oder lässt sich in der Enns abwärts treiben. (10´)
Begehungszeit: Von April bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Almbach
Schluchtname: Almbachklamm
Charakteristik: Die Almbachklamm ist im Prinzip die Fortsetzung der Strubklamm unterbrochen durch den Wiestalstausee. Ebenso wie die Strubklamm bietet sie einiges an Sprüngen und Schwimmstrecken, ist aber bei weitem nicht so lange. Aus diesen Gründen und wegen dem kurzen Zustieg und der guten Erreichbarkeit mit dem Auto, werden hier an schönen Wochenenden die Massen von kommerziellen Führern durchgeschleust. Unter der Woche ist der Canyon aber äusserst zu empfehlen.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 1, 2, 2b - Seilgebrauch: 1, Wasser: 2, Länge: 2b
Absicherung: xxx
Höhe: Einstieg: 550 m, Ausstieg: 475 m, Differenz: 75 m
Zeitaufwand: Zustieg:2´
Route:1h 20´
Rückweg:15´
Gesamt:1h 37´
Ausrüstung:
Seile: 1x20
Neopren: mindestens 5 mm
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Salzburg auf die A10 abzweigen und bei Hallein in Richtung Wiestalstausee abfahren. Gleich zu Beginn des Wiestalstausees bei der Staumauer parken.
Zustieg: Der Einstieg erfolgt am besten von orogr. links, so kann der mit Verbotstafeln gespickte Kraftwerksbereich weitgehend vermieden werden. Der Weg beginnt genau hinter der Tafel mit der Aufschrift "Canyoningverbot für geführte Touren" und führt nach wenigen Metern zu einer fixierten Aluleiter, mit der auf ein Band abgestiegen werden kann, das zum Grund leitet. (2´)
Rückweg: Beim Kraftwerk aussteigen und auf der Straße zurückgehen bzw. per Autostopp oder mit zweitem Auto zurück. (15´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Rindbach
Schluchtname: Rindbachkaskaden
Charakteristik: noch nicht begangen - ist aber eingerichtet!
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): , , a - Seilgebrauch: , Wasser: , Länge: a
Zeitaufwand: Zustieg:10´
Rückweg:10´
Gesamt:20´
Ausrüstung:
Anfahrt: Salzkammergut: Westautobahn - Abfahrt bei Regau Richtung Gmunden, Bad Ischl bis Ebensee fahren - dort Richtung Rindbachtal; Zufahrt bis zum Forststraßenschranken dann ca 10 Minuten Fußmarsch
Zustieg: vom Forststraßenschranken flußaufwärts bis zum Wanderweg, der über eine Brücke über den Bach führt; von dort sieht man in die Schlucht; weitergehen bis man zum Bach absteigen kann (10´)
Route / Besonderheiten: noch nicht gegangen, dürfte aber eher eine kurze Schlucht sein mit einigen netten Tümpeln zum springen; eingerichtete Abseilstellen habe ich von oben gesehen! Jedenfalls Spits etc mitnehmen, da Zustand nicht bekannt! (´)
Rückweg: ? (10´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Frauenbach
Charakteristik: Wahrscheinlich einer der schönsten Canyons Österreichs.Den Begeher erwarten 26 aquatische Abseilstellen und Sprünge in unzählige Becken. Dazwischen gibt es praktisch keine Gehstrecken, hier wartet Action pur in einer durchwegs engen Schlucht, bis auf 2 Notausstiege bleibt nur der Weg nach unten. Und das ist gut so, denn am Schluss wartet noch ein prickelnder Doppelabseiler über 2 mal 30 Meter.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 3, 3, 3b - Seilgebrauch: 3, Wasser: 3, Länge: 3b
Absicherung: xxx
Höhe: Einstieg: 940 m, Ausstieg: 700 m, Differenz: 240 m
Zeitaufwand: Zustieg:30´
Route:3h
Rückweg:5´
Gesamt:3h 35´
Ausrüstung:
Seile: 2x40
Neopren: 5
Anfahrt: Mit dem Auto von der Tauernautobahn über das obere Drautal Richtung Lienz. Bei Lavant links abbiegen und den Schiessplatz ansteuern. Am Schiessstand vorbei, auf der Forststrasse bis zum kleinen Turbinenhaus-hier parken. Es lohnt sich, hier schnell ins flussbett abzusteigen um den Wasserstand am Doppelabseiler zu kontrollieren und sich den ersten Respekt zu verschaffen.
Zustieg: Einfach die Forststrasse weiter gehen, bis nach einer Rechtskurve der Weg wieder zum Bach führt und ein kleines Häuschen einer Wasserfassung erscheint. Hier einsteigen. Der erste Abseilstand ist übrigens rechts oben an einem grossen Felsbrocken. Nicht im Bachbett abklettern! (30´)
Route / Besonderheiten: 26 Abseilstellen, mehrere Sprünge bis 8 m.Kaum Ausstiegsmöglichkeiten in Relation zur Anzahl der Abseiler.Bei höherem Wasserstand kann diese Schlucht leicht zu Problemen führen, da die meisten Abseilfahrten in tiefen engen Becken enden.Vorsicht: wir sind den Frauenbach im Sommer 2002 2 mal im 3-wochenabstand durchstiegen. Dazwischen hat er sein Gesicht ohne grössere Unwettereinwirkung komplett verändert. Sämtliche Becken waren mit Tonnen von Schotter aufgefüllt, was uns erst in letzten Moment vor dem 8-meter Sprung aufgefallen ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Schneeschmelze den Graben wieder freispühlt und ihm sein ursprüngliches Gesicht wiedergibt. (3h)
Rückweg: Einfach links vom Flusslauf halten. (5´)
Begehungszeit: Von Juni bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Gerbach
Charakteristik: Sehr langer Abseilcanyon in abgelegener Gegend. Wegen der vielen Verblockungen durch Baumstämme fällt der an sich schön geformte Canyon etwas ab zu seinen Nachbarn Ackersbach und Zinkenbach. Trotzdem ist er durch seine Länge eine Herausforderung und durchaus interessant, besonders in der Kombination mit dem Ackersbach. Der Fluss führt bedeutend weniger Wasser als der Ackersbach (in den er mündet) und Zinkenbach und ist daher auch zu begehen wenn seine Nachbarn zu aquatisch sind. Aber Achtung! Bei höherem Wasserstand kann der Gerbach unbegehbar werden. Ab der zweiten Engstelle endet jeder Abseiler, auch die kürzeren wie 5, 7 oder 10m im Kehrwasser, Strudel und sehr viel Weißwasser. Bei der dritten Begehung dieses Canyons (Mai 2005) musste eine Seilschaft die Tour mitten im Canyon abbrechen und riskant rausklettern.
Erstbegehung: Die erste Begehung erfolgte am 20.6.2003 durch Georg Feige, Peter Herzog, Jacob Krammer, Stefan Potyka und Peter Sykora.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 1, 3c - Seilgebrauch: 2, Wasser: 1, Länge: 3c
Absicherung: xx
Höhe: Einstieg: 1080 m, Ausstieg: 660 m, Differenz: 420 m
Zeitaufwand: Zustieg:40´
Route:5h
Gesamt:5h 40´
Ausrüstung:
Seile: 2x30
Neopren: 5 mm Absicherung: Schlingen, Spitsetzer
Anfahrt: Mit dem Auto auf der Westautobahn bei Mondsee abfahren, weiter Richtung Bad Ischl über Sankt Gilgen und in Weißenbach (ca. 10 Kilometer vor Bad Ischl) in Richtung Postalm abfahren (Mautstraße ca. 2.- pro Auto und 3.- pro Person). Man folgt der Straße bis zur Abzweigung die zu den Postalmliften führt. 2 km nach dieser Abzweigung gelangt man zu einer Kreuzung bei der eine Forststraße (mit meist offenem Schranken) abzweigt. Hier werden die Autos geparkt und mit den Rädern der Forststraße gefolgt. Nach ca. 4km Talfahrt überquert man den Zinkenbach (ebenfalls schöne Canyoningtour) und nach weiteren 3km Fahrt gelangt man zur Brücke über den Ackersbach. Hier versteckt man die Räder im Wald. Eine weitere Möglichkeit ist die Anfahrt von Westen über Abtenau.
Zustieg: 500 Meter östlich der Brücke über den Ackersbach zweigt ein breiter Fussweg in nordöstliche Richtung ab. Diesem folgt man bis zur Brücke über den Gerbach wo sich der Einstieg befindet. (40´)
Route / Besonderheiten: Der Anfangsteil lässt gleich einmal auf einen Top-Canyon hoffen. Sprünge, kleinere Rutschen und nette Abseilstellen wechseln in enger Umgebung. Danach wird die Schlucht kurz offener und man trifft auf die ersten Baumverblockungen. Schlagartig ändert sich wieder der Charakter der Schlucht. Für die nächsten Stunden wird es sehr eng, Notausstieg ist keiner vorhanden. Nach einer höheren Doppelkaskade folgen einige kurze verblockte Abseilstellen. Im Mittelteil dieses Abschnitts ist die Schlucht wie man es sich eigentlich über die ganze Länge wünschen würde. Glattpolierter Fels ohne Baumverblockungen und freie Tümpel. Nach 4 bis 5 Abseilstellen ist dies aber wieder vorbei und die nächsten Baumstämme stören wieder das Bild des Canyons. Den Abschluss des engen Abschnitts bildet eine schöne 30m Abseilstelle bei der man eine kleine Dusche abbekommt. Der Abschlussteil verläuft gemütlich mit ein paar kleinen Rutschen. (5h)
Rückweg: Der Ausstieg ist direkt die Brücke über den Ackersbach. Wer noch Lust hat sollte unbedingt noch den Ackersbach anhängen. (´)
Begehungszeit: Von Juni bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Mühlbach
Charakteristik: Abseilcanyon mit Blick auf Hallstatt und Hallstättersee. Der Höhepunkt dieser Tour ist der 35m Wasserfall, der schon vorher von der Strasse aus bewundert werden kann. Laut Angaben von Yak (Jacob Krammer) leitet der Wirt oberhalb sein WC hinein. Mir ist's damals nicht aufgefallen :-)
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 3, 2, 3b - Seilgebrauch: 3, Wasser: 2, Länge: 3b
Absicherung: xx
Höhe: Einstieg: 760 m, Ausstieg: 580 m, Differenz: 180 m
Zeitaufwand: Zustieg:40´
Route:3h
Rückweg:10´
Gesamt:3h 50´
Ausrüstung:
Seile: 2x50
1x30
Neopren: 4mm Neopren
Anfahrt: In Hallstatt folgt man den Schildern Richtung Salzbergwerk. Man parkt am Parkplatz vor der Standseilbahn.
Zustieg: Man folgt zuerst dem Soleleitungsweg und zweigt nach ein paar hundert Meter in Richtung Rudolfsturm ab. Bei diesem angelangt steigt man noch kurz in nördliche Richtung ab bis man zur Brücke über den Mühlbach gelangt. (40´)
Route / Besonderheiten: Nach der Brücke bricht der Mühlbach kaskadenartig ab in Richtung Hallstatt. Fast ohne Unterbrechung wird abgeseilt, Gehpassagen sind in diesem Canyon die Ausnahme. Die Sicherungen im oberen Teil sollten kritisch betrachtet werden, sie stammen noch von der Erstbegehung. Ab der Brücke des Soleleitungsweges ist die Absicherung perfekt. Dies gibt auch Vertrauen für das schöne Finale der Tour. Ein 35m Abseiler mit Blick auf die Dächer von Hallstatt führt fast direkt in die Stadt. Eine weitere 15m hohe Abseilstelle endet in einem Tunnel der mitten in der Stadt führt. (3h)
Rückweg: Durch die Stadt zurück zum Parkplatz (10´)
Begehungszeit: Von Mai bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Salza
Synonym: Stauseeabfluß
Charakteristik: kurze, aber eindrucksvolle Schlucht mit einem 25m Abseiler zum Schluß, auch für Anfänger geeignet
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 2, 1c - Seilgebrauch: 2, Wasser: 2, Länge: 1c
Absicherung: xxx
Höhe: Einstieg: 750 m, Ausstieg: 700 m, Differenz: 50 m
Zeitaufwand: Zustieg:5´
Route:45´
Rückweg:20´
Gesamt:1h 10´
Ausrüstung:
Seile: 1x60
Neopren: 4 mm
Anfahrt: von Liezen kommend Richtung Gröbming fahren, bei Tipschern rechts von der Bundesstrasse abzweigen und die Serpentinen hinauf bis zum Schranken vor dem Salzastausee fahren, dort parken.
Zustieg: Einstieg ist direkt unter der Staumauer.Hinter dem Schranken der Strasse bis kurz vor dem Stausee folgen, dann rechts abzweigen, am ersten Eisentor, das linkerhand liegt vorbei und rechts am unteren zweiten Eisentor vorbeiklettern (nicht mehr verboten, ESTAG hat die Tour wieder freigegeben).Dann die Stiegen bis in den Canyon hinuntersteigen. (5´)
Route / Besonderheiten: im oberen Teil gibt es zwei Sprünge (3m und 6m), die aber auch abgeseilt werden können. Das Ende bildet ein 25m Wasserfall, den ganz Wagemutige angeblich auch schon von ganz oben gesprungen sind. Laut Auskunft der Firma "bac" die den Canyon kommerziell führen ist der 25-meter sprung zu gefährlich, weil die beckentiefe nicht ausreicht. Man kann sich aber auch bis zu einem Stand in ca.12m Höhe, von oben gesehen rechts vom Wasserfall, abseilen und von dort springen. (45´)
Rückweg: Nach dem Wasserfall folgt man dem Weg auf der linken Seite des Baches. Nach ca.100m stößt man auf eine große Pipeline, man quert auf die andere Seite des Baches, von wo ein Jagdsteig wieder zurück zum Parkplatz führt( immer am Kamm entlang). (20´)
Begehungszeit: Von April bis Oktober
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Taglesbach
Synonym: Aquamax
Charakteristik: nicht sehr anspruchsvoller, aber durchaus lustiger, aquatischer Canyon, der von allem ein bißchen hat(Sprünge, Rutschen ,Abseiler, enge Schwimmstellen).
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 2, 2, 2b - Seilgebrauch: 2, Wasser: 2, Länge: 2b
Absicherung: xxx
Höhe: Einstieg: 800 m, Ausstieg: 720 m, Differenz: 80 m
Zeitaufwand: Zustieg:40´
Route:1h 30´
Rückweg:5´
Gesamt:2h 15´
Ausrüstung:
Seile: 1x40
Neopren: 4 mm
Anfahrt: Von Scheibbs kommend Richtung Lunz am See fahren, bei Weißenbach links Richtung Langau abzweigen. Ca. 1 km nach Langau rechts Parkmöglichkeit bei altem Forsthaus(noch vor der Brücke).
Zustieg: Vom Parkplatz aus den Wanderweg am Bach entlanggehen. Dort wo der Wanderweg auf die Forststrasse trifft, links in den Bach absteigen. (40´)
Route / Besonderheiten: Der obere Teil ist noch ein reiner Wandercanyon auf ziemlich rutschigen Untergrund. Weiter unten schnürt er sich dann enger ein und wird zunehmend aquatischer. Es gibt 2-3 Abseiler (den dritten kann man auch springen, ist aber relativ eng), mehrere kleine Sprünge und ein paar Rutschen. (1h 30´)
Rückweg: Einfach links aussteigen und den Wanderweg zurück zum Parkplatz. (5´)
Begehungszeit: Von Mai bis September
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Flussname: Steinbachgraben
Charakteristik: Kurze Anfängerschlucht, sehr offen, glasklare, grünliche Tümpel, ideal auch für Kinder; nur 2 kurze Abseilstellen (2 x 8m) ansonsten einige kleine Rutschen und Sprünge, im Sommer meist sehr warmes Wasser (Badehosenbegehung!); beim 2. Abseiler fehlt der Spit; man kann aber auch über einen Baum daneben abseilen.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 1, 1, 1c - Seilgebrauch: 1, Wasser: 1, Länge: 1c
Absicherung: x
Höhe: Einstieg: 570 m, Ausstieg: 500 m, Differenz: 70 m
Zeitaufwand: Zustieg:20´
Route:30´
Rückweg:1´
Gesamt:51´
Ausrüstung:
Seile: 1x30
Neopren: dünner Anzug oder nach langer Schönwetterperiode Badehose
Anfahrt: Der Steinbachgraben befindet sich im Weissenbachtal zwischen Bad Ischl und Attersee. Vom Attersee kommend läßt man das Auto kurz nach der Engstelle (Klamm) des Weissenbaches auf einem Parkplatz stehen.
Zustieg: Vom Parkplatz aus geht man 200 m entlang der Straße flußabwärts und folgt dann der Forststraße, die scharf links abzweigt. Nach etwa 10 min folgt man an der ersten Möglichkeit einem kleinen Pfad entlang zum Bach hinunter. (20´)
Route / Besonderheiten: glasklare Gumpen kann man rutschend und springend bezwingen (allerdings nur für Kinder eine Herausforderung), die Tümpel laden auch nur zum Baden ein; eine kleine Abseilstelle dann noch einige Tümpel und eine weitere Abseilstell, bei der man am Schluss auch rutschen kann; Achtung leise! Hier nisten unter dem letzten Miniwasserfall gelegentlich Wasseramseln! (30´)
Rückweg: von der Brücke wieder zum Parkplatz zurück (1´)
Begehungszeit: Von Juni bis September
Lage und Koordinaten:
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Identifikation: Synonym: Jungle's End
Charakteristik: Wer hohe Abseilstellen liebt, der ist dort richtig. 60m geht's hier in einem Stück in des Jungle's End. Ansonsten eher kurze Schlucht die nur in Kombination mit der Kobelach Sinn macht.
Schwierigkeit nach Hofmann (1996): 3, 1, 1a - Seilgebrauch: 3, Wasser: 1, Länge: 1a
Absicherung: xxx
Höhe: Einstieg: 860 m, Ausstieg: 720 m, Differenz: 140 m
Zeitaufwand: Zustieg:30´
Route:1h
Rückweg:20´
Gesamt:1h 50´
Ausrüstung:
Seile: 1x60
1x40
1x20
Neopren: dünner Anzug reicht, wer allerdings nachher noch die Kobelach geht braucht schon 5mm
Anfahrt: Autobahnabfahrt Dornbirn Süd und dann weiter Richtung Gütle. Am besten man lässt beim Gasthof in Gütle ein Rad (bzw. zweites Auto) stehen und fährt mit dem Auto weiter Richtung Ebnit. Man überquert die Rappenlochschlucht über eine Brücke und nach weiteren 650m zweigt links ansteigend eine Strasse ab. Dieser folgt man bis auf einen Sattel wo man parken kann.
Zustieg: Man folgt der Strasse noch etwa 80m bis links eine Forststrasse abzweigt der man nun ziemlich genau 2km bis zu einer Brücke folgt. (30´)
Route / Besonderheiten: Zuerst steigt man vor der Brücke, orographisch links, auf einem kleinen Pfad ab. Über ein paar Felsen abkletternd erreicht man die Einstiegstafel. Es geht gleich einmal in eine Halbhöhle und dann über einige kleinere Abseiler zum 60m Wasserfall. Dieser schöne, über ca. 40m freihängende Abseiler wird in einem bezwungen. Man folgt nun zuerst dem Bach und, kann dann aber auch links im Wald einen schmalen Pfad benutzen. Nach ca. 300m kommt man zu einem alten Brückenpfeiler bei dem man wieder in den Bach hinuntersteigt. Nach weiteren 50 m sind auf der rechten Seite Steigspuren erkennbar die zu einem Pfad führen. (1h)
Rückweg: Man folgt dem Pfad nun 250m bis zu einer Wegkreuzung. Steigt man links ab kommt man zur Kobelach. Will man die Tour schon beenden folgt man dem anderen Weg, der später in eine Strasse übergeht bis zurück nach Gütle. Der konditionsstärkste darf nun mit dem Rad noch die steilste öffentliche Strasse Vorarlbergs hochradeln und das Auto vom Parkplatz abholen. (je nach Motivation um die 30min) (20´)
Begehungszeit: Von Juni bis September
Lage und Koordinaten:
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