Am Sonntag gingen
StefanPotyka und ich nach langer Zeit wieder mal den Grabenbach.
Bei sehr geringem Wasserstand konnten wir diesen so richtig genießen und machten das eine oder andere Video mit Stefans Pentax Optio. Beim letzten Sprung übertreibts der liebe Stefan dann etwas und filmt seinen eigenen Sprung mit der Kamera in der Hand. Die reissts ihm natürlich aus selbiger und die Sicherungsschnur komplett ab, die Kamera sinkt ins scheinbar bodenlose Becken. Nach den hier durchaus angebrachten Schimpftiraden probierten wirs mal mit Tauchen, aber ohne Chlorbrille, die wir sonst immer dabeihaben(!) sind wir in dem dunklen aufgewirbelten Wasser chancenlos.
Frustriert steigen wir aus der Schlucht aus, geben der Kamera aber noch eine letzte Chance. Im noch nassen Neopren fahren wir zum nächstgelegen Haus, borgen uns dort eine Taucherbrille aus und gehen den Grabenbach von unten wieder zurück zum Tümpel. Zuerst heissts mal Puls wieder runterbringen und dann gehts ab in die Tiefe. Schon beim ersten Tauchgang kann ich die Kamera ausfindig machen, hab aber mit dem starken Auftrieb vom Neopren zu kämpfen, einen Bleigürtel haben wir natürlich nicht

Die Kamera liegt zu unserem Glück nur auf ca. 4m Tiefe, der Kolk ist an einer andern Stelle sicher nochmal 2-3m tiefer. Zeiter Versuch mit mehr Schwung, einmal Druckausgleich und schon ist die Kamera in meiner Hand, yesss! Die Kamera war unversehrt und hat die ganze Aktion aufgenommen, leider mit Objektiv nach unten

Schaut aber trotzdem ganz witzig aus wie die absinkt. Hab ein kleines Kurzvideo darüber gemacht:
http://www.youtube.com/watch?v=ZdTX5N6JKeQ
Ansonsten waren die Verhältnisse optimal, Sicherungen an entscheidenden Stellen OK, wenig Wasser, dieses war mäßig kalt. Die im Topo angegebenen Sprünge sind alle möglich (incl. dem nach dem Doppelwasserfall) Unangenehm war der glitschige Untergrund. Kann mich nicht erinnern dass das jemals so war, die letzten Meter zum Rettenbach sind wir auf allen vieren rausgeeiert…
Also, nächstes Mal Schwimmkörper auf die Kamera!!!