Mortitx
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Charakteristik
Wunderschöner Rutsch- und Sprungcanyon in sehr abgeschiedener Lage. Die Schlucht endet direkt im Mittelmeer - Ausgesetzter Ausstieg über einen "Klettersteig"
Orientierung beim Zustieg und Rückweg schwierig - viel Zeit einplanen.
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Eckdaten
Materialbedarf
Koordinaten und Karten
| Koordinatensystem | Einstieg | Ausstieg |
| | Rechts (Ost) | Hoch (Nord) | Höhe | Rechts (Ost) | Hoch (Nord) | Höhe |
| Geographische Koordinaten (dd) | 2.91772 | 39.88811 | 100 | 2.91157 | 39.89629 | |
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Sonstige Karten
Erstbegehung
Anfahrt
Auf der MA 10 von Lluc oder Pollenca bis zum Parkplatz des Weingutes Mortitx
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Zustieg
Durch das Tor, an einem Transformator und Tennisplatz vorbei immer am Hauptweg bleiben bis zu einem weiteren Tor vor einer (eventuell abgeschlossenen) als Refugio gekennzeichneten Steinhütte. Nach dem Überstieg folgt man der weiter der Strasse. Bald nachdem man ein trockenes Bachbett gequert hat zweigt ein mit Steinmännern und roten Punkten gekennzeichneter Steig nach rechts ab (März 2009: Abzweigung gekennzeichnet durch grünes Schild an Olivenbaum)
Dieser Steig führt über eine mit Dissgras überwucherte Hochebene in Richtung NO in eine markante Scharte - ab hier kann der Steig nicht mehr verfehlt werden, es geht durchgehend durch die Schlucht abwärts bis zum Einstieg. Bei viel Wasser kann man den Neoprenanzug schon bei der Mündung des von links kommenden Torrent de s'Hort des Moli anlegen (Oberster Einstieg im Topo), ansonsten das erste Becken umklettern und unter einem markanten Felsturm, dem Entenschnabel (Bec d’Oca) einsteigen.
Wer den langen Zustieg mit etwas Canyoning-Action würzen will, kann etwa 150m nach dem Abzweiger von der Strasse links ins meist trockene Bachbett den Torrent de s'Hort des Moli abzweigen. Nach etwas Blockhüpferei beginnt bald eine niedrige aber enge Klamm mit zwei Abseilern (4m und 15m) und einem unterhaltsamen Durchschlupf. In einer Talerweiterung kurz wandern (der von links kommende Bach soll auch begehbar sein) bevor eine zweite, tiefere Schlucht beginnt die mit 4 Abseilstellen und einigen Wasserbecken zum Standardabstieg führt. Abseilpunkte sind Bäume und dünne Sanduhrschlingen.
( 02h 00' )
Route / Bemerkungen
Fast alle Wasserfälle sind mit Fixseilen ausgestattet um bei zu hohen Wellengang wieder durch die Klamm zurück aufzusteigen.
( 01h 30' )
Rückweg
Die Klamm endet bei einem Klemmblock ca. 5m oberhalb der Meeresoberfläche. Knapp vorher über eine Rampe zu einem bereits sichtbaren Drahtseil klettern.
Von hier aus den Drahtseilen ( ca. KS-Schwierigkeit C) und Steinmännchen teilweise sehr ausgesetzt fast 200hm folgen. Am Rand der Klippen angelangt muss noch ein sehr unübersichtliches Karrenfeld gequert werden (Steinmännchen und deutliche Kletterspuren). Wieder auf ebenen Boden angelangt kurz Richtung Osten in einen Sattel aufsteigen um danach in das breite Becken oberhalb der Steilküste abzusteigen (alternativ kann man auch wieder ins Tal absteigen und den Mortitx wie beim Zustieg zurückgehen). Bald trifft man auf den mit Steinmännchen markierten Weg zu den im Nordosten gelegenen Hexenhöhlen den man kurz aufsteigend Richtung Südwest zu einem verlassenen Bauernhof folgt (am Weg gemauerter Brunnen). Durch das offene Tal zurück zum Bachbett und über den Zustiegsweg zurück zum Parkplatz.
Ein (lohnender) alternativer Zustieg oder Rückweg über die Hochfläche ist im Rother Wanderführer Mallorca beschrieben. Es zahlt sich durchaus aus, den Zustieg und Rückweg im Zuge einer Wanderung zu den Hexenhöhlen auszukundschaften.
( 03h 00' )
Topo
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Fotogalerie
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GeorgB - 02 Apr 2009