Gorges de Sant Aniol
Charakteristik
Freundliche Schlucht, südseitig ausgerichtet, mit schönen Abseilern und Sprungmöglichkeiten, langer Anmarsch
Hinweise
Reglementiert,vgl:
http://www.descente-canyon.com/canyoning.php/208-21114-canyons.html Vorherige Anmeldung bei «el Consorci de l’Altagarrotxa» (Tel. 972287882) vormittags; Beschränkung auf 10 Personen täglich.
Gut zu verbinden mit dem unmittelbar benachbarten Canals.
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Eckdaten
Materialbedarf
Seil: 1x50m+2x30m
Koordinaten und Karten
Koordinatensystem |
Einstieg |
Ausstieg |
|
Rechts (Ost) |
Hoch (Nord) |
Höhe |
Rechts (Ost) |
Hoch (Nord) |
Höhe |
Geographische Koordinaten (dd) |
2.58073 |
42.32609 |
710 |
2.58614 |
42.31905 |
460 |
sonstige Karten
Anfahrt
Von Figueres an der Autobahn Perpgnan - Barcelona nehmen wir die N 260 in westlicher Richtung und erreichen nach rund 22,5 km passieren wir die sehenswerte Stadt Besalu und fahren auf der A-26 noch 10,5 km weiter. Dann - Ausfahrt Nr. "75", "Montagut" - biegen wir rechts ab auf die GIV-5233. Wir fahren nach 2 km durch die Ortschaft Montagut und biegen am Ortsende links ab auf die GIV-5231 in Richtung Sadernes. 2 km weiter passieren wir die Einfahrt zu dem komfortablen Campingplatz Montagut und nach weiteren 3,8 km kommen wir in den Weiler Montagut (ebenfalls mit Campingmöglichkeit).
Wir setzen unsere Fahrt fort auf einer Piste, die zunächst in westlicher , dann in nördlicher Richtung am kleinen Fluss entlang aufwärts zieht. 2,7 km nach Sadernes kommen wir zu einer Verzweigung und stellen unser Auto wenige Meter nach der Verzweigung auf einem Wanderparkplatz zur Rechten ab.
Dem Canyon sind noch keine Parkplätze zugeordnet worden. Unter
ParkplatzUebersicht kann ein Parkplatz zugeordnet werden, bzw. ein neuer erstellt werden.
Zustieg
Wir gehen zunächst wenige Schritte zur Verzweigung zurück und nehmen dann denForstweg, der hinab zum Bachbett der Riera de Sant Aniol führt. Wir folgen dem Weg, queren den Bach und erreichen nach 1,6 km ab Auto eine große Wiese. Hier knickt der Weg links weg vom Bach. Wir folgen den Bach jedoch weiter und kommen nach etwa 160 m zu einer kleinen Staustufe. Hier entweder auf deren Krone oder etwas unterhalb an's jenseitige Ufer.
Auf einem Steig nun im Tal weiter nach Norden. Im weiteren Verlauf des Weges kreuzen wir dreimal den Bach und kommen schließlich zum ehemaligen Klster St. Aniol d'Aguja.
Weiter geht es in nordöstlicher Richtung, zunächst erneut über die Riera de Sant Aniol, dann den jenseitigen Hang auf deutlichem Weg bergauf. Auf einer Hangkuppe - Coll de Clarioles, ca. 555m üNN - verzweigt sich der Steig. Rechts würde es zum Einstieg des Canals gehen, wir aber gehen in nördlicher Richtung zunehmend steiler bergan. Es eröffnen sich Einblicke in die Schlucht. Bei einer Verzweigung ignorieren wir den links leicht abwärts ziehenden Pfad. Schließlich erreichen wir die Höhe und halten westwärts auf den Bach zu. Wenn wir ihn unweit oberhalb des Einschluchtungsbeginns erreichen, haben wir die optimale Route gewählt. ( 02h 15' )
Route / Bemerkungen
Zu Beginn kurzweilige Abseiler und Sprungmöglichkeiten. Dann die erste höhere Stufe, der "Salt de la Capa". Es folgt ein Abschnitt mit kleineren Stufen, der am endet. Nach einer erneuten Laufstrecke der Schlussakkord mit dem Salt de Brull. ( 02h 30' )
Rückweg
Nach einem letzten Sprung in einen breiten Gumpen recht hinaus und auf Pfadspuren zur Kirche. Von hier auf dem Anmarschweg zurück zum Auto. ( 01h 10' )
Topo
Weblinks
Fotogalerie
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externe Fotogalerien
Videos
Literatur
- Pyrenäen. Die schönsten Canyoning Touren. . Roger Büdeler - Gabriele Fliner, 1997
- Barrancs, Torrents, Canyons i Cavitats del Pirineu de Girona. C. González - M. Nivera -E. Peradalta - D. Pérez - L. Domingo, 2015
- Le tour de l´Europe en canyon. Les plus belles descentes. Stéphane Coté, 2007
- 50 Barrancos del Pirineo. Los descensos mas bellos. José A. Ortega - Miguel A. Cebrián, 2006
- Guía de descenso de cañones y barrancos. Pirineos. Eduardo Gómez - Laura Tejero, 2002
- Gorgas y barrancos de Cataluña, Mallorca y Alto Esera. Eduardo Gómez - Miquel Soro, 1993
- Gorges et canyons en Languedoc Roussillon. J.P. Lucot - R. Quintanilla, 1989
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WolfgangStreicher - 2016-02-01